Rezension zu >Tall, Dark & Dangerous: stark genug< von M. Leighton


Titel: Tall, Dark & Dangerous: stark genug, Band 1 (Reihe)

Autor: M. Leighton

Verlag: Heyne

368 Seiten

Form: Print (9,99€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-453-58057-2

Erschienen am: 13. November 2017

 

Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Ist sie stark genug, dem gefährlichsten Mann zu vertrauen, den sie je getroffen hat?

 

Muse Harper ist Künstlerin und hat eine Schwäche für Rotwein, schräge Filme und Männer mit Geheimnissen. Vor acht Monaten musste sie eine Entscheidung treffen – alles zurücklassen, was sie je gekannt hat, um ihre Familie zu beschützen, oder zu bleiben und riskieren, dass jemand verletzt wird. Muse entschied sich für ersteres. Ihr Plan hatte super funktioniert, bis sie herausfand, dass ihr Vater verschwunden war. Bei dieser Gelegenheit lernte sie Jasper King kennen – ihre Liebe, ihr Verderben ...

 

Meine Meinung:

 

M. Leightons Bücher sind für mich immer wieder ein Highlight. Viele von ihnen gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und so musste ich natürlich auch den ersten Teil ihrer neuen Reihe lesen, die nun in eine etwas gefährlichere, düstere Richtung geht (was mir sehr, sehr gut gefällt, denn ich liebe Romantic Thrill).

 

Wer hätte es anders erwartet? Natürlich habe ich mich auch in dieses Werk verliebt. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, gefühlvoll und an vielen Stellen prickelnd, was zu dieser Geschichte sehr gut gepasst hat. Allerdings muss ich hier Kritik an der Übersetzung üben. An vielen Stellen klang diese nämlich einfach nicht flüssig und hat mich hin und wieder aus dem Lesefluss gerissen. Ich kenne den Schreibstil der Autorin und weiß, dass es unmöglich daran liegen kann, weswegen ich deswegen auch keinen Punkt abziehe. Bisher hatte ich diesbezüglich noch nie etwas zu meckern (hier war auch eine andere Übersetzerin am Werk). Das nur so nebenbei.

 

Beide Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind authentisch, sympathisch und haben stets nachvollziehbar gehandelt. Beide sind starke Persönlichkeiten, wobei mir Jasper hier noch besser gefallen hat als Muse. Man merkt einfach, dass ihn seine Vergangenheit geprägt hat und er sich von seinen Gewohnheiten nur schwer lösen kann. Aber gerade das hat ihn für ich so realistisch gemacht, denn alles andere hätte einfach nicht gepasst. Und so hat mir hier natürlich besonders das Ende richtig gut gefallen, denn es hat einfach einen perfekten Abschluss ergeben (zumindest, was Muses und Jaspers Geschichte betrifft).

 

Der Spannungsbogen ist gut gelungen, auch wenn im Mittelteil für mich die Story etwas schleppend voranging und es mir an Hintergrundinformationen gefehlt hat (die aber hoffentlich in den nächsten Bänden folgen werden). Doch das wunderbare Ende hat diese kleine Flaute für mich wieder ausgebügelt. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Verlauf der Story zufrieden und fand besonders toll, dass die Figuren der nächsten Bände schon eingeführt wurden und es sogar ein Wiedersehen mit zwei meiner Lieblingsprotas aus den vorherigen Werken der Autorin gab (kleiner Fangirlmoment inklusive). Die männlichen Protagonisten der nächsten Teile haben meine Neugier schon geweckt und ich freue mich sehr darauf, ihre Geschichten zu lesen.

 

Fazit:

 

Der erste Teil der „Tall, Dark& Dangerous“-Reihe hat mir gut gefallen. Besonders der männliche Protagonist war hier für mich ein kleines Highlight. Auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Informationen zum Hintergrund und spannende Momente gewünscht hätte, konnte die Autorin mich an die Geschichte fesseln und durch die Einführung der Figuren der nächsten Teile neugierig machen. Ich vergebe 4/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die Romantic Thrill mögen.