Rezension zu >Nothing Like Us< von Kim Nina Ocker


Titel: Nothing like us, Band 1 (Reihe)

Autor: Kim Nina Ocker

Verlag: LYX.digital

530 Seiten

Ebook (6,99€)

ISBN: 978-3-7363-0565-6

Erschienen am: 6. Juli 2017

 

Vielen Dank an LYX für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Sie kam nach New York, um ihren Traum zu leben.

Doch dort findet sie so viel mehr ...

Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert - eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt?

 

Meine Meinung:

 

Das Buch hat mich durch den Klappentext wirklich neugierig gemacht und ich hatte – zugegeben – auch hohe Erwartungen daran. Ich habe mir eine romantische, prickelnde Hotelgeschichte erhofft, die ich auch bekommen habe. Teilweise zumindest, denn rückblickend konnte mich die Story doch nicht so packen, wie ich anfangs gedacht habe.

 

Ich bin gut in das Buch reingekommen, obwohl ich mich mit der Protagonistin an manchen Stellen doch etwas schwer getan habe. Allerdings hat gerade der Anfang eine ziemliche Sogwirkung auf mich ausgeübt. Ich fand das Kennenlernen der beiden Protagonisten wirklich gut gelungen. Es war humorvoll, spritzig und einfach spannend, wie sich die beiden nach und nach näher kommen. Doch dann hat die Spannung für mich irgendwie nachgelassen, was vor allem an dem hin und wieder naiven Verhalten lag, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich glaube, ich hatte mir einfach eine etwas erwachsenere Figur erhofft, die ich mit Lena nicht bekommen habe. Ja, sie ist erst 19, doch irgendwie wirkte sie für mich eher wie 16 und nicht wie jemand, der gerade ein paar Tausend Kilometer zwischen sich und ihre Heimat gebracht hat. Sie war mir zu weinerlich, zu zickig, zu jung. Sander fand ich als männlichen Gegenpart interessant, aber auch er konnte mich nicht ganz umhauen. Dennoch ein wirklich süßes Paar, das ich trotz der Schwierigkeiten gern begleitet habe.

 

Der Plot an sich war interessant, doch das ständige Hin und Her zog das Buch für mich insgesamt ganz schön in die Länge, weshalb ich es ein paarmal zur Seite gelegt habe. Ich hätte mir da weniger Rumgezicke gewünscht, aber gut. Irgendwie passt es zu Lena. Die Nebencharaktere haben mir wiederum gut gefallen und auch der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen und vor allem humorvoll, weshalb ich die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten werde.

 

 

Fazit:

 

„Nohting like us“ ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Dennoch konnte mich das Buch aufgrund der etwas schwierigen Protagonistin und den Längen in der Handlung nicht ganz überzeugen. Toll wiederum fand ich den Schreibstil und auch die Nebencharaktere waren gelungen. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.