Rezension zu >Stefano< von Christine Feehan


Titel: Stefano, Band 1 (Reihe)

Autor: Christine Feehan

Verlag: Heyne

608 Seiten

Form: Print (9,99€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-4533-1844-1

Erschienen am: 9. Mai 2017

 

Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

Der Inhalt:

 

Stefano Ferraro ist verdammt attraktiv, verdammt reich und verdammt mächtig – und er hat ein magisches Geheimnis: Er kann mit den Schatten verschmelzen und Licht und Dunkelheit seinem Willen unterwerfen. Ziemlich praktisch, wenn man der Boss eines der einflussreichsten Familienclans Chicagos ist! Als Stefano eines Tages der ebenso schönen wie temperamentvollen Francesca Capello begegnet, ist ihm sofort klar, dass er diese Frau zu der Seinen machen muss. Francesca jedoch hat ihren eigenen Kopf und ist nicht gewillt, Stefanos Verführungskünsten so einfach zu erliegen ..

 

Meine Meinung:

 

Dies war mein erstes Buch der Autorin, von der ich wirklich schon viel gehört habe. Deswegen waren meine Erwartungen auch dementsprechend hoch, weil vor allem in meinem Bekantenkreis viele sehr begeistert von ihren Büchern sind. Nachdem ich nun „Stefano“ gelesen habe, muss ich aber gestehen, dass ich mich dieser Meinung nicht anschließen kann.

 

Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, denn das Cover ist einfach traumhaft schön (ich liebe blau) und der Klappentext klang nach einem perfekten Buch für mich: eine Mischung aus Fantasy, Liebe und Spannung. Doch leider wurde ich hier ziemlich enttäuscht. Die Charaktere kamen mir flach und lieblos gezeichnet vor, sie hatten überhaupt keine Tiefe und agierten nach dermaßen vielen Klischees, dass ich irgendwann nur noch die Augen verdrehen konnte. Unsere Protagonistin ist so naiv, dass es teilweise schon weh tat, und der Protagonist übertrieben dominant, obwohl er wirklich Potenzial hatte, mich für sich zu gewinnen. Allerdings hat er das völlig verschenkt, denn auch er hatte für mich am Ende nichts, was mir im Gedächtnis geblieben wäre.

 

Die Story war vorhersehbar, aber dennoch so fesselnd, dass ich trotz oben genannter Kritik weiterlesen wollte, obwohl sich die Handlung für mich wirklich hinzog. Deswegen habe ich auch so lange für dieses Buch gebraucht. Ich habe es immer wieder aus der Hand legen müssen, weil ich weder mit den Figuren noch der Geschichte so richtig klar kam. Gefallen hat mir der Fantasyanteil, über den ich gern mehr erfahren hätte und der für meinen Geschmack zu spät einsetzte. Die Autorin hätte hier gern ein paar Erklärungen mehr liefern und das Ganze etwas früher ansetzen können, dann hätte sie vielleicht auch mich wenigstens in der Hinsicht packen können. Aber so fällt es mir wirklich schwer, dieses Buch zu empfehlen, denn meiner Meinung nach wird eine ganz andere Handlung versprochen, als letztlich geliefert wird. Schade, denn das Potenzial war auf jeden Fall da!

 

Fazit:

 

„Stefano“ hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Charaktere wirkten flach und lieblos gezeichnet, die Handlung plätscherte so vor sich hin und auch der Fantasyanteil spielt erst sehr spät eine Rolle. Generell bleibe ich mit vielen Fragen zurück und fühle mich einfach unzufrieden. Es tut mir fast schon weh, aber ich kann leider nicht mehr als 1,5/5 Leseeulen vergeben, denn es gibt einfach zu viele Bücher in diesem Genre, die besser sind.