Rezension zu >Im leuchtenden Sturm< von Jennifer L. Armentrout


Titel: Im leuchtenden Sturm, Götterleuchten Band 2 (Reihe)

Autor: Jennifer L. Armentrout

Verlag: Harper Collins

432 Seiten

Form: Print (16,99€), Ebook (14,99€)

ISBN: 978-3-9596-7120-0

Erschienen am: 11. September 2017

 

Vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

Der Inhalt:

 

Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht Josie dringend Verbündete. Doch bevor sie sich auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen kann, muss sie ihre Kräfte unter Kontrolle bringen – so wie ihre komplizierten Gefühle für Seth. Immer heftiger fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Das Problem: Ihre Nähe scheint auch die dunkle Seite des attraktiven Kriegers zu verstärken ...

 

Meine Meinung:

 

Natürlich musste ich unbedingt auch den zweiten Band zum Spin Off der Dämonentochter Reihe lesen. Erstens habe ich diese Bücher geliebt und zweites habe ich ja bereits „Erwachen des Lichts“ verschlungen. Da dies nicht mein erstes Buch der Autorin war, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Ich liebe ihren lockeren, flüssigen und gefühlvollen Schreibstil, der auch in diesem Werk die Seiten dahinfliegen lässt.

 

Der zweite Band schließt an die Ereignisse des ersten Teils an, wodurch man schnell wieder in die Geschichte findet. Wieder liest man die Story aus den Perspektiven von Josie und Seth, was mir nach wie vor sehr gut gefällt, denn so kann ich mich in beide hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Beide Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen – besonders Seth, den ich ja schon in Alex’ Geschichte sehr gemocht habe.  Ich muss hier dazu sagen, dass die Liebesbeziehung der beiden im zweiten Band deutlich im Vordergrund steht. Normalerweise habe ich damit überhaupt keine Probleme, allerdings hat es mich hier doch etwas gestört, denn dadurch rückt die eigentliche Problematik der Geschichte doch etwas in den Hintergrund und ich kann mir vorstellen, dass der reine Fantasyliebhaber damit nicht unbedingt glücklich sein wird. Schön fand ich hingegen, dass es ein Wiedersehen mit Figuren aus der Dämonentochter Reihe gab – das hat mein Herz doch höher schlagen lassen.

 

Die Handlung an sich ist wieder sehr spannend, denn zu der Bedrohung von außen, kommt nun noch eine Krise im Inneren des Covenants hinzu. Das Buch wurde an keiner Stelle langweilig, es wurden neue Charaktere eingeführt, die ich sehr interessant fand und die Autorin bringt immer wieder die Mythologie mit ein, was der Story eine gewisse Würze verpasst. An den richtigen Stellen gab es die ein oder andere Wendung, die man so nicht voraussieht, weswegen ich mich nun sehr auf den dritten und letzten Band dieser Trilogie freue.

 

Fazit:

 

„Im leuchtenden Sturm“ ist eine würdige Fortsetzung, die ihre kleinen Schwächen durch tolle Wendungen, überzeugende Charaktere und einen fantastischen Schreibstil ausgleichen kann. Es wird an keiner Stelle langweilig, sodass das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen ist. Ich vergebe 4,5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die Jennifers Geschichten lieben (und die Dämonentochter-Reihe verschlungen haben).