Rezension zu >Fire: Die Elite 2< von Vivien Summer


Titel: Fire, Die Elite Band 2 (Reihe)

Autor: Vivien Summer

Verlag: Impress

337 Seiten

Form: Ebook (3,99€)

ISBN: 978-3-646-60338-5

Erschienen am: 6. April 2017

 

Vielen Dank an Impress für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier:

 

https://www.carlsen.de/epub/fire-die-elite-2/86355

 

Der Inhalt:

 

**Spiele niemals mit dem Feuer meines Herzens**

 

Obwohl Malias außerordentliches Feuerelement immer deutlichere Formen annimmt, ist die 17-jährige Elite-Soldatin immer noch nicht von ihren Fähigkeiten überzeugt. Es ist, als ob sie einen wichtigen Teil von sich noch nicht gefunden hätte, aber nicht einmal ihr Mentor Chris kann ihr erklären, was es ist. Währenddessen spitzt sich die Lage in den obersten politischen Rängen immer weiter zu. Als sich die Situation plötzlich gegen sie wendet, kann nur noch Chris sie vor dem sicheren Tod bewahren. Dabei kommen sich die beiden wieder einmal unwillkürlich näher und Malia erfährt etwas über Chris, das alles, was sie je über den attraktiven High Society Boy gedacht hat, in ein anderes Licht stellt…

 

Meine Meinung:

 

Nachdem mich der erste Band ja nicht ganz überzeugen konnte, habe ich mich dennoch an den zweiten Teil gewagt, denn die Idee hinter diesen Büchern finde ich nach wie vor sehr spannend. Ich habe mich also sofort auf den Folgeband gestürzt. Das Finale von „Spark“ hat ja doch viele Fragen aufgeworfen, die ich gern beantwortet haben wollte.

 

Teil 2 schließt direkt an den ersten Band an, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat. Der Prolog hat mir gut gefallen, weil er noch mehr Fragen aufwirft und ich unbedingt wissen wollte, was da denn nun los ist. Die ersten Kapitel lagen dann schnell hinter mir, doch während ich am Anfang noch dachte, dass dieses Buch tatsächlich spannender werden könnte als sein Vorgänger, wurde ich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Geschichte kroch leider dahin, Spannung kam nur schwer auf und bis zum Ende passierte eigentlich kaum etwas, das ein bisschen Wind in die ganze Angelegenheit gebracht hätte.

 

Auch die Protagonistin konnte mich im zweiten Teil nicht von sich überzeugen. Ich sehe bei ihr immer noch keine Entwicklung, bzw. keine, die mir glaubhaft erscheint. Das ewige Hin und Her zwischen ihr und Chris hat mich irgendwann nur noch die Augen verdrehen lassen. Sie hat so oft die Möglichkeit, ihm mal ordentlich die Meinung zu sagen oder sich zu wehren, aber stattdessen ist sie nur wie versteinert und lässt sich alles gefallen. Und Chris war mir so unglaublich unsympathisch. Es mag ja sein, dass er seine Gründe hat, aber seine Wesenszüge sind mir einfach nicht geheuer.

 

Die Geschichte hat so viel Potenzial und bietet so viel, was man einbauen und verwenden könnte, um einen richtigen Plottwist zu schaffen. Die Ansätze dafür sind ja auch da, aber leider hält sich die Autorin meiner Meinung nach viel zu sehr damit auf, Malia jammern zu lassen, und wirft dem Leser immer nur kleine Bröckchen hin. Das hat im ersten Teil sicher funktioniert, aber irgendwann möchte man dann nicht mehr auf Antworten warten. Es tut mir fast schon weh, das zu schreiben, aber ich werde die Reihe wohl vorerst nicht weiter lesen. Vielleicht sehe ich sie nach einer gewissen Zeit ja mit anderen Augen und versuche es dann noch mal, denn die Grundidee interessiert mich nach wie vor.

 

Fazit:

 

Das Fazit zu diesem Buch fällt mir gar nicht leicht, denn die Grundidee gefällt mir unglaublich gut und einige Aspekte der Geschichte sind auch gut ausgearbeitet, aber hauptsächlich war ich leider enttäuscht. Weder die Protagonisten noch die Handlung haben sich weiter entwickelt. Von Malia und Chris bin ich nur genervt und die Story nahm für mich auch nicht wirklich Fahrt auf. Deshalb vergebe ich 2/ 5 Leseeulen.