Rezension zu >Fair Game: Alexandria & Tristan< von Monica Murphy


Titel: Fair Game: Alexandria&Tristan, Band 3 (Reihe)

Autor: Monica Murphy

Verlag: Heyne

432 Seiten

Form: Print (9,99€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-453-42151-6

 

Erschienen am: 11. September 2017

Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung ...

 

Meine Meinung:

 

Da es sich hier um den Abschluss einer Trilogie handelt, sollte man diese der Reihe nach lesen. Aber ich denke, dass man die Geschichten auch unabhängig voneinander lesen kann, wenn einem nur eins davon zusagt – das nur mal so vorweg. Monica Murphys Schreibstil kenne ich mittlerweile und ich mag ihn auch sehr gern. Sie schreibt flüssig, jugendlich und so, dass man ihre Bücher schnell ausgelesen hat. Das war auch hier wieder der Fall.

 

Ansonsten ist diese Geschichte aber leider nichts Besonderes und ein Buch, das man ganz sicher in der Form schon kennt, wenn es nicht das erste ist, das man in diesem Genre liest. Reicher Womanizer trifft auf Mädchen aus armen Verhältnissen/das abgerutscht ist. Er war mir zuerst etwas unsympathisch, das hat sich aber schnell geändert. An sich habe ich nichts gegen Wiederholungen (wirklich nicht), aber hier fand ich es doch irgendwie traurig, dass es so viele Parallelen innerhalb einer Reihe gibt. Das kann man ja gern machen, aber nicht bei drei aufeinanderfolgenden Büchern – finde ich. Ein bisschen Abwechslung muss schon sein.

 

Mal davon abgesehen hat mich die Geschichte aber dennoch gut unterhalten. Es waren einige Wendungen dabei, die mich zwar nicht überraschen konnten, aber zumindest für das nötige Drama gesorgt haben, um am Ball zu bleiben. Für mich gab es hier keine Längen, die mich das Buch zur Seite hätten legen lassen, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beide Protagonisten waren mir sympathisch und sie haben sich im Laufe der Geschichte entwickelt, was mir bei solchen Storys sehr wichtig ist. Ansonsten ist es aber ein typisches New Adult Buch, man sollte hier also nicht die Neuerfindung des Rads erwarten. Wer solche Bücher mag, der wird auch dieses verschlingen.

 

Fazit:

 

„Fair Game: Alexandria&Tristan“ ist ein typisches New Adult Buch. Authentische Charaktere, die dynamisch agieren, eine gut inszenierte Handlung mit kleinen Wendungen, die den geübten New Adult Leser aber sich nicht total aus den Socken hauen, runden das Gesamtbild ab. Hier gibt es keine großen Überraschungen, aber für zwischendurch ist es eine gelungene Liebesgeschichte. Ich vergebe 3,5/5 Leseeulen.