ღRezension zu >Luca&Allegra: Liebe keinen Montague< von Stefanie Hasseღ


Titel: Luca & Allegra: Liebe keinen Montague, Band 1 (Reihe)

Autor: Stefanie Hasse

Verlag: Carlsen Impress

ca. 280 Seiten

Form: Ebook (3,99€)

ISBN: 978-3-646-60225-8

Erschienen am: 2. Juni 2016

 

Vielen Dank an Impress für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

Der Inhalt:

 

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

 

 

 

 

Meine Meinung:

 

Ich bin vor allem durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es verspricht eine romantisch-geheimnisvolle Geschichte. Ich wusste sofort, dass dieses Buch etwas mit Italien zu tun haben muss und der Klappentext hat mich schließlich davon überzeugt, dass ich diese Geschichte lesen muss. Romeo und Julia in einer modernen Adaption? Das ist definitiv ganz nach meinem Geschmack!

 

Mit dem Einstieg habe ich mich dann aber doch etwas schwer getan. Vor allem die vielen Namen und das doch ziemlich rasante Tempo haben dazu beigetragen, dass ich mich in die Geschichte nicht so recht einfühlen konnte. Ich habe das Buch wirklich genossen und war fasziniert von den vielen Verstrickungen, der Romantik und Spannung, aber dennoch bin ich mit der Story nicht recht warm geworden. Das lag vor allem auch an der Protagonistin, die mich einfach nicht wirklich von sich überzeugen konnte, obwohl sie gut gezeichnet war. Ich konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen und habe bei einigen Szenen den Kopf geschüttelt. Mir kam es so vor, als wäre die Romanze ganz plötzlich da und durch sie alles andere vergessen. Das hat mir leider weniger gut gefallen.

 

Trotzdem finde ich, dass die Autorin hier eine tolle Welt geschaffen hat, die durch viele spannende Momente überzeugen kann. Die italienische Atmosphäre wurde gut vermittelt und ich habe mich wohlgefühlt. Auch die mythologischen Einflüsse haben mir sehr gut gefallen.

 

Fazit:

 

„Luca und Allegra“ ist eine romantische, spannende Geschichte, die den Leser nach Italien entführt, aber doch ein paar Schwächen zeigt. Ich vergebe 3,5 / 5 Leseeulen und vergebe eine Leseempfehlung für alle, die romantische Geschichten mit dem gewissen Etwas lieben und dabei alles um sich herum vergessen können!