ღRezension zu >Heat of the Moment< von Lauren Barnholdtღ


Rezension – Heat of the Moment – Lauren Barnholdt – 320 Seiten – Taschenbuch – Reihe – 9,99€ – ISBN 9783570310588 – cbt – 11. April 2016

 

Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier:

 

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Heat-of-the-Moment/Lauren-Barnholdt/e484634.rhd

 

Der Inhalt:

 

Lyla McAfee kann die Klassenfahrt nach Florida kaum erwarten: Sommer, Sonne und Boyfriend Derrick. Mit dem sie „das erste Mal“ in Angriff nehmen will. Aber dann läuft rein gar nichts wie geplant. Erst muss sie mit Bad Boy Beckett zum Flughafen fahren, dann liefert sie sich einen schlimmen Streit mit Derrick und stellt nach der Ankunft fest, dass sie ein Zimmer mit Aven und Quinn teilt, ihren ehemals besten, inzwischen entfremdeten Freundinnen. Als Lyla dann noch eine E-Mail von sich selbst erhält, mit der Botschaft: „Lerne zu vertrauen!“, kommt sie ins Grübeln. Nicht nur über Aven und Quinn, sondern auch über Beckett …

 

Das Cover:

 

...ist sommerlich, frisch und gefällt mir richtig gut. Es passt zum Genre und zur Geschichte und sieht nach der perfekten Urlaubslektüre aus, die einfach an den Strand gehört.

 

 

Der Schreibstil:

 

...ist fließend, jugendlich und frisch. Leider war das Buch dennoch hin und wieder etwas langatmig, und ich hätte mir doch hin und wieder gewünscht auch ein paar Kapitel aus Beckett’s Sicht lesen zu können.

 

Meine Meinung:

 

Der Klappentext verspricht eine spannende, lockerleichte Urlaubslektüre, doch leider konnte mich der Inhalt nicht ganz davon überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte ist toll, weswegen ich auch weitergelesen habe, doch es lag vor allem an der sehr naiven Protagonistin Lyla, dass ich mich schwer getan habe. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen, habe oft geseufzt und die Augen verdreht. Ich wäre furchtbar gern in die Geschichte gesprungen und hätte sie dann durchgeschüttelt, denn ihr Verhalten ist stellenweise so kindisch, dass ich mit ihr nicht warm geworden bin. Auch mit Derrick konnte ich nichts anfangen. Für mich war schnell klar, was da Sache ist, weswegen es mir natürlich schwer fiel Sympathie für ihn zu empfinden.

 

Dennoch hat mir die Atmosphäre im Buch gut gefallen und auch Beckett fand ich ziemlich sympathisch (obwohl er nicht gerade als Bad Boy bezeichnet werden kann). Die Geschichte ist ganz okay für Zwischendurch, aber man hätte sie eindeutig spannender und ein wenig erwachsener gestalten können, ohne dabei aus dem Genre zu kippen.

 

Fazit:

 

Wem die Leseprobe gefällt, wird mit diesem Buch nichts falsch machen. „Heat oft he Moment“ ist eine nette Strandlektüre für Zwischendurch, die diese Atmosphäre auch gut herüberbringt. Wer allerdings mit naivem Verhalten nicht viel anfangen kann, sollte die Finger davon lassen. Ich vergebe 3 / 5 Leseeulen!