ღRezension zu >Being Beastly: Der Fluch der Schönheit< von Jennifer Alice Jagerღ


Titel: Being Beastly: Der Fluch der Schönheit (Einzelband)

Autor: Jennifer Alice Jager

Verlag: Carlsen Impress

ca. 341 Seiten

Form: Ebook (3,99€)

ISBN: 978-3-646-60256-2

Erschienen am: 2. Juni 2016

 

Vielen Dank an Impress für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch erfahrt ihr hier

 

Der Inhalt:

 

**Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…**

 

Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…

 

Meine Meinung:

 

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ich liebe das Cover, das einfach perfekt zur Thematik passt und durch die auffälligen Farben sofort ins Auge sticht. Es wirkt düster-romantisch und verspricht genau so eine Geschichte. Wenn man dann auch noch „Die Schöne und das Biest“ kennt und liebt (so wie ich zum Beispiel) kann im Grunde nichts mehr schief gehen. Schon als Kind war ich in diese Story hoffnungslos verliebt und kaum vom Fernseher wegzukriegen.

 

Kaum erschienen, musste ich mich natürlich sofort ins Abenteuer stürzen und habe mich so sehr auf jedes Wort gefreut ... Doch leider fiel mir der Einstieg dann schwerer, als ich dachte. Das lag vor allem an dem sehr ausladenden, wirklich märchenhaften Schreibstil der Autorin. Ich kann mir vorstellen, dass eingefleischte Märchenfans hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen, doch für mich war es so leider wirklich schwierig in die Geschichte zu finden. Aber vor allem Valeria hat mich hier doch ziemlich abgeschreckt. Ich finde sie einfach furchtbar und das hat mich so getroffen, dass ich das Buch erst mal ein paar Tage aus der Hand legen musste, denn Belle war für mich früher immer die mutigste, selbstloseste Disneyprinzessin überhaupt. Und Valeria ist so ziemlich das ganze Gegenteil davon. Damit hat sie für mich den ganzen „Die Schöne und das Biest“-Zauber ruiniert und mir jeden Bezug dazu verdorben.

 

Trotzdem habe ich mich irgendwann gezwungen weiterzulesen und dann hat es die Autorin geschafft, mich zu überraschen. Ich wollte so sehr, dass alles gut ausgeht, dass ich ungefähr ab der Mitte wissen wollte, wie es weitergeht, obwohl ich mich anfangs so schwer getan habe und mit der Protagonistin nichts anfangen konnte.

 

Fazit:

 

„Being Beastly“ ist eine märchenhafte Adaption von „Die Schöne und das Biest“, die allerdings für mich nicht viele Parallelen zu dieser Geschichte aufweist. Das liegt vor allem an der wirklich unsympathischen Protagonistin, mit der ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte. Ich vergebe 2,5/ 5 Leseeulen und vergebe eine Leseempfehlung für alle, die einen tragenden, ausschweifenden Schreibstil mögen, romantische Geschichten lieben und denen dabei die Sympathie zur Protagonistin nicht so wichtig ist.