Rezension zu >Neighbor Dearest< von Penelope Ward


Titel: Neighbor Dearest, Band 2 (Reihe)

Autor: Penelope Ward

Verlag: Goldmann

384 Seiten

Form: Print (10,00€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-442-48697-7

Erschienen am: 19. Februar 2018

 

Vielen Dank an Goldmann für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab. Denn er ist unhöflich, und seine lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich ... Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.

 

Meine Meinung:

 

Nachdem ich „Stepbrother Dearest“ verschlungen und geliebt habe, musste ich natürlich unbedingt auch dieses Buch der Autorin lesen, die in meinen Augen mit ihrem ersten Buch ein kleines Meisterwerk der Gefühle abgeliefert hat. So war ich sehr gespannt auf Band 2, meine Erwartungen dementsprechend hoch und leider wurden diese nicht erfüllt. Aber eins nach dem anderen ...

 

„Stepbrother Dearest“ konnte mich durch die Achterbahnfahrt der Gefühle vollkommen überzeugen und blieb auch Monate nach dem Lesen noch in meinem Gedächtnis haften. Oft habe ich andere Bücher, die diesem thematisch ähneln, damit verglichen und keins konnte dieser Geschichte das Wasser reichen. Vielleicht war das das Problem, denn je mehr das Lesen her war, desto toller hatte ich das Buch in Erinnerung. „Neighbor Dearest“ hatte es also wirklich nicht leicht. Dennoch habe ich mir einfach mehr erhofft. Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich mit der Protagonistin Chelsea nicht so recht warm werde. Ich kann ihre Gefühle verstehen, aber da ich weiß, wie großartig Greta und Elec zusammen sind, konnte ich sie auch nicht so richtig bemitleiden, habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich die Augen verdrehte, weil ich nach einer gewissen Zeit von ihrem ewigen Herzschmerz genervt war. Leider blieb das auch bis zum Ende so. Und auch Damien konnte mich irgendwie nicht so recht überzeugen. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es liegt, vielleicht, weil ich die Problematik ihres Zusammenseins nicht so ganz begreifen konnte (immerhin gibt es da auch noch andere Möglichkeiten), oder auch, weil der Funke einfach nicht überspringen wollte. Die Chemie hat für mich einfach nicht gestimmt.

 

Auch der Plot war nicht so sagenhaft spannend, dass ich zumindest in der Hinsicht auf meine Kosten gekommen wäre. Schon früh war mir klar, wie das Hase laufen würde, weshalb die Story für mich nur so dahin plätscherte und mich nicht mitreißen konnte. Immer wieder habe ich das Buch aus der Hand gelegt, obwohl ich es doch so gern lieben wollte. Aber die Autorin hat es dieses Mal einfach nicht geschafft, mich emotional mitzureißen.

 

Fazit:

 

„Neighbor Dearest“ kann in meinen Augen mit seinem Vorgänger leider nicht mithalten. Mir fehlten die Emotionen, die Spannung und die Chemie zwischen den Charakteren. Ich vergebe 2,75/5 Leseeulen.