Rezension zu >Game of Hearts< von Geneva Lee


Titel: Game of Hearts, Band 1 (Reihe)

Autor: Geneva Lee

Verlag: Blanvalet

288 Seiten

Form: Print (9,99€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-7341-0483-1

Erschienen am: 18. Dezember 2017

 

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...

 

Als Emma Southerly auf einer exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird – auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden – und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?

 

Meine Meinung:

 

Bis jetzt konnte Geneva Lee mich in den Auftaktbänden ihrer Reihen eigentlich immer begeistern, während es dann in den Folgebänden langsam zwischen mir und der Autorin kriselte, weswegen ich hoffe, dass sie mich dieses Mal auf ganzer Linie mitreißen kann. Der erste Teil ihrer neuen Trilogie hat das auf jeden Fall schon mal geschafft – trotz kleiner Kritikpunkte.

 

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, prickelnd und leidenschaftlich – aber auch emotional. Auch in diese Geschichte habe ich schnell hinein gefunden und wurde von der Handlung gefesselt, was vor allem an den Protagonisten liegt, denn Emma und Jamie haben wirklich einen Nerv bei mir getroffen. Ich mochte beide auf Anhieb sehr gern, vor allem mit Emma konnte ich mich gut identifizieren, weshalb ich mit ihr gefühlt habe. Jamie hat uns beide schnell um den Finger gewickelt, was besonders an seiner geheimnisvollen Art zu Beginn des Buches lag. Einzig das Alter der beiden hat mich hin und wieder ein bisschen stutzig gemacht. Sie kommen mir nicht vor wie Siebzehnjährige und meiner Meinung nach passen auch einige Beschreibungen der Charaktere für mich nicht ganz zu diesem Alter.

 

Das Setting des Buches ist richtig gut gelungen. Ich habe mich stellenweise tatsächlich gefühlt, als befinde ich mich mitten in Las Vegas. Und auch die Handlung kommt nicht zu kurz, obwohl ich mir ein paar Details mehr an der ein oder anderen Stelle gewünscht hätte, um zum Beispiel beim Mord ein bisschen miträtseln zu können, aber nach dem Ende denke ich, dass uns da noch vieles erwartet. Dennoch ist die Geschichte spannend, es gibt einige unvorhergesehene Wendungen und man fiebert mit, weswegen ich mich gut unterhalten gefühlt habe und es eigentlich an keiner Stelle langweilig wurde.

 

Fazit:

 

„Game of Hearts“ ist ein spannender Auftakt, der durch einige Wendungen zu fesseln weiß. Sympathische Charaktere, ein gelungenes Setting und ein leidenschaftlicher Schreibstil machen dieses Buch zu einer unterhaltsamen Geschichte. Ich vergebe 4/5 Leseeulen.