Rezension zu >Deadly Ever After< von Jennifer L. Armentrout


Titel: Deadly Ever After (Einzelband)

Autor: Jennifer L. Armentrout

Verlag: Piper

416 Seiten

Form: Print (10,00€), Ebook (8,99€)

ISBN: 978-3-492-31173-1

 

Erschienen am: 2. Oktober 2017

Vielen Dank an Piper für das Rezensionsexemplar!

 

Näheres zum Buch erfahrt ihr hier

 

 

Der Inhalt:

 

Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte …

 

Meine Meinung:

 

Was gibt es zu diesem Buch groß zu sagen? Ich liebe Jennifers Geschichten – ganz egal, in welchem Genre sie angesiedelt sind. Sei es Fantasy oder New Adult, ich verschlinge jedes ihrer Bücher. Auch wenn es vielleicht nicht jedes auf die Liste meiner Highlights schafft (Bücher sind nun mal Geschmackssache), so sind Geschichten aus ihrer Feder doch immer wieder etwas Besonderes für mich. Natürlich war klar, dass ich „Deadly Ever After“ deshalb auf jeden Fall lesen muss. Ich liebe Romantic Thrill, Agentenromane mit Liebe, heiße Polizisten oder Bodyguards. Und genau deswegen habe ich dieses Buch GELIEBT.

 

Von der ersten Seite an hat Jennifer mich mal wieder in ihren Bann gezogen. Die Protagonistin Sasha war mir sofort sympathisch und ich konnte mich vom ersten Wort an in sie hineinversetzen. Ihre Vergangenheit ist wahrlich nicht leicht zu verarbeiten, dennoch ist sie eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte ihre Art sehr und konnte mich mit ihr gut identifizieren. Auch Cole habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich liebe diese Magie, die Jennifer jedes Mal zwischen ihren Protagonisten erschafft – diese Anziehungskraft, die selbst durch die Seiten des Buches zu spüren ist. Und genauso war es auch hier. Das erste Aufeinandertreffen von Sasha und Cole hat mich umgehauen. Ab da habe ich jeder Begegnung entgegengefiebert. Ich fand es großartig, dass sich die beiden nach all den Jahren nicht sofort aufeinander stürzen, sondern erst wieder annähern. Die Figuren haben auch in diesem Buch eine unglaubliche Tiefe, sind facettenreich und authentisch, sodass sie mir wie reale Personen vorkamen. Schön fand ich auch, dass beide Protagonisten einiges aufzuarbeiten hatten. Die Probleme, die zwischen ihnen standen, konnte ich gut nachvollziehen und sie wirkten auf mich ganz natürlich und nicht konstruiert, was mir bei so einer Handlung sehr wichtig ist.

 

Auch die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz. So hatte ich oft ein fieses Gänsehautgefühl oder bin zusammengezuckt, wenn mal wieder eine überraschende Wendung eingebaut wurde. Auch wenn ich mir vieles schon denken konnte, hat mich Jennifer trotzdem immer wieder von den Socken hauen können – sei es nun durch die Spannung oder einen knisternden Moment. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Hier hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, die ich mit Sasha verbringen kann – aber da ich das Buch im Großen und Ganzen einfach genial fand, fällt das nicht sonderlich ins Gewicht.

 

Fazit:

 

„Deadly Ever After“ ist trotz meines kleinen Kritikpunkts eins meiner Highlights 2017. Ich liebe Romantic Thrill, weswegen mich dieses Buch von Anfang bis Ende begeistern konnte. Authentische, mit viel Liebe gezeichnete Charaktere, eine spannende Handlung und eine perfekt eingebaute Liebesgeschichte machen diese Story für mich zu etwas ganz Besonderem. Und deswegen vergebe ich die goldene Leseeule (mehr geht nicht) und eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die spannende Liebesgeschichten mit einer Prise Thrill mögen.